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Verene AndronikofVérène Andronikof bekam als Kind Klavier- dann Geigen-Unterricht, bevor sie ihre Stimme entdeckte und anfing, sie parallel zum Jura-Studium in London und Paris auszubilden. Als diplomierte Juristin zog sie dann nach Deutschland, wo sie bei Maria di Francesca Cavazza (Münchener Hochschule) weiter studierte. Kurz danach wurde sie von Carlo Bergonzi an der Accademia Verdiana in Busseto (Italien) aufgenommen, wo sie ein halbjähriges Intensivstudium absolvierte. Carlo Bergonzi bezeichnete ihre Stimme als “von ausserordentlicher Qualität und von beeindruckendem Potential”.

Dann kehrte Vérène Andronikof zurück nach Paris, wo sie mit Jacques Chuilon (Autor mehrerer Bücher über die Opernstimme, ins besondere über Mattia Battistini) weiterarbeitete. Im April 2005 wurde sie Preisträgerin des Wettbewerbs “Leopold Bellan”(Paris). Ihre erste professionnelle Erfahrungen machte Vérène Andronikof in Festivals wie Liszt-en-Provence (2003, 2004, 2006, 2010, 2011, 2013), wo sie auch im Sommer 2015 mit Sir Richard Bonynge Massenet and Wallace Opernarien singen wird, Nancyphonies, les Friches Musicales au Château de Chamarande, sowie bei France Musiques (2003,2004).

Im Juni 2004 wurde sie vom Dirigenten Vakhtang Matchavariani, damals GMD des Georgischen National Orchesters nach Georgien zum « Berlioz 200 Jahre Jubileum Konzert » eingeladen, wo sie unter seiner Leitung Berlioz « Les nuits d’été » im Opernhaus von Tbilissi sang. Im Oktober 2004 nahm Vérène Andronikof am Usedomer Musikfestival teil (Lieder von Schubert, Chopin und Schumann) und feierte grossen Erfolg in einem Recital in Süddeutschland (“Neue Talente”, Schloss Hürbel) mit Liedern (Fauré, Berlioz, Schubert) und Opernarien (Bellini, Verdi, Massenet, Gounod). Im Juni 2005 nahm Verene Andronikof Elsas Traum (Lohengrin) mit dem Liepaja Symphonikern in Lettland auf. Vérène Andronikof ist regelmässig mit dem berühmten Französischen Pianisten François-René Duchâble in Konzert aufgetreten, der sie sehr gern in Liedern sowie auch Opern Arien begleitet (Paris, Le Havre, Ménerbes, Aix-les-bains...) Zum Beispiel wurden sie gemeinsam zur Wiedereröffnung der Monte-Carlo Oper in Dezember 2005 eingeladen.

2006 sind sie in einem Schumann Programm zusammen mit dem Schauspieler Alain Carré in verschiedenen Festivals aufgetreten. Seit 2007 lebt Verene Andronikof in Hamburg und tritt öfter zusammen mit ihrem Mann, dem Cellisten Vytautas Sondeckis auf, in diversen Festivals von Vilnius bis nach Südfrankreich (Liszt-en-Provence). Im Jahr 2013 hatten sie mit den Wesendonck Liedern und Elsas Traum von Wagner viel Erfolg. In der Laieszhalle in Hamburg sang sie im März 2013 beim Operetten Gala unter der Leitung von Mike Steurentaler.