Internationaler Beethoven-Wettbewerb für Violine
31. Juli - 4. August 2019

Violine: Kategorie bis 17 Jahre, 2. August 2019

1) Eine Caprice für Violine solo
2) Ein virtuoses Stück (max. 10´)
3) Ludwig v. Beethoven, ein Satz aus einer Sonate oder eine Romanze
4) Wolfgang Amadeus Mozart, 1. Satz + Kadenz aus Violinkonzert KV. 216, 218, 219

Violine: Kategorie 18-30 Jahre, 1. Auswahl, 1. August 2019

1) Johann Sebastian Bach: 2 Sätze aus einer Solosonate, einer Partita oder aus einer Solosonate von E. Ysaye
2) Niccolò Paganini: eine Caprice aus op. 1
3) Wolfgang Amadeus Mozart, 1. Satz + Kadenz aus den Violinkonzerten KV 218, 219
4) 3 Fragen aus Leopold Mozarts Violinschule (1756)
1. Hauptstück, 3. Abschnitt: „Musikalische Kunstwörter“
Allegro assai und Presto (geschwind), sind wenig voneinander unterschieden.
Molto Allegro: „etwas rascher als Allegro“
Allegro: „lustiges, nicht übereiltes Tempo“
2. Hauptstück, Bogenstrich § 6, (4.-5.)
§6, 4. „man muss sich an einen langen, unabgesetzten, sanft fließenden Bogenstrich gewöhnen“, 5. „Der Bogenstrich muss beständig, gleich und mit mäßigem Druck sein“
4. Hauptstück, Auf- und Abstrich § 15, § 38
§ 15 „wenn die 2. Note punktiert ist, darf beim Punkt nicht nachgedrückt werden“
§ 38 „4 Noten müssen immer mit gleicher Strichlange und in gleichem Metrum gespielt werden“
5. Hauptstück, Tongebung & Legato § 5-14
§ 5-8 Übungen zur Strichkontrolle (siehe auch bei Ivan Galamian)
§ 9 „Langsame Melodien sind mit ganz gleichmäßiger Strichstärke und Tongebung zu spielen“
§ 10 „Der Bogenwechsel muss unhörbar ausgeführt werden“
§ 12 „Für die Gleichheit in der Tongebung ist ein gleichmäßiger, singender Bogenstrich erforderlich. Im piano muss ein runder und fetter Ton und kein Flagolett zu hören sein“
§ 13 „leere Saiten dürfen nur selten verwendet werden. Flagolette sind in Melodien zu vermeiden“
§ 14 „Es sind möglichst viele Noten unter einem Bogen zu binden und ein Strich muss ohne abzusetzen mit dem anderen Strich verbunden werden“
6. Hauptstück, Artikulation § 7, 9
§ 7 „Kurze Noten sind am Taktanfang jedenfalls im Abstrich zu spielen und dürfen nicht übertrieben kurz gespielt werden.
§ 7. Hauptstück, Stricharten, artikulierte Noten
21b, 23b, 26b, 29b, 31a/b, 33 b/c
„Die Betonung muss auf die 1. punktierte Note kommen“
„Wenn die 2. Note punktiert ist, wird 1. Note betont und die 2. wird unbetont ausgehalten!"
§ 9. Hauptstück, Vorschlag, Zwischenschlag, Nachschlag § 1,3,4,5,8,9,12,19,20,27,30
„Vorschläge und Nachschläge sind immer an die Hauptnoten in legato zu binden und nie zu trennen“
10. Hauptstück, Triller §6, §11, §12
„Triller beginnen immer von oben und können mit oder ohne Nachschlag gespielt werden"
„beim Triller wird die Hälfte der Hauptnote für die Vorschlagsnote von oben verwendet“
„die Vorschlagsnote (vonoben) darf nur 1x verwendet werden“
12. Hauptstück, Betonung, Artikulation und Interpretation §1,9,10,14,19
§1 „es darf nicht übertrieben verziert werden“
§9 „Die Stärke (Akzent) darf NUR auf die 1. Note im Takt fallen. (4/4 1. + 3. Note)
Andere Akzente, oder sf werden IMMER vom Komponisten bezeichnet.
Das heißt: „schwache Takkteile (2. + 4. Schlag) dürfen NIE willkürlich betont werden!

Endauswahl 3. August 2019

1) Ludwig v. Beethoven: ein langsamer Satz aus einer der Violin - Sonaten
2) Ludwig v. Beethoven, 1. Satz aus dem Violinkonzert D-Dur mit Kadenz
3) Ein 3. Satz aus einem der folgenden Violinkonzerten: Bruch, Brahms, Dvořák, Khatchaturian, Mendelssohn, Paganini, Prokoffjew, Saint-Saëns, Sibelius, Tschaikowsky, Wieniawski
Es sind NUR Urtext zugelassen! KEINE Artikulationsänderungen von: Joachim, Yampolsky, Yankelevitsch oder anderen!

Konzert der Finalisten: 4. August 2019, 18.30 Uhr in der Villa im Südpark/ Musikschule der Landeshauptstadt St. Pölten

Die Kandidaten müssen je nach Entscheidung der Jury die Werke teilweise oder vollständig vortragen. Mit Ausnahme der Sonaten sind alle Werke auswendig zu spielen! Alle Auftritte sind öffentlich. Die Entscheidungen der Jury sind endgültig. Das Ost-West Musikfest hat das Recht, Fotos, Videos und Tonaufnahmen ohne finanzielle Ansprüche der Teilnehmer herzustellen und zu veröffentlichen. Die Preisträger sind verpflichtet am Preisträgerkonzert ohne Vergütung teilzunehmen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden an Instrumenten oder dem Eigentum der TeilnehmerInnen. Es sind NUR Urtextausgaben zugelassen! KEINE Bearbeitungen von: Joachim, Yampolsky oder anderen!

Viola-Wettbewerb
1.-3. August 2019

1. Auswahl, 1. August

1) Caprice solo
2) J. S. Bach, 2 Sätze aus einer Suite oder Partita
3) ein langsamer und ein schneller Satz aus dem Notturno op. 42 von L. v. Beethoven

Endauswahl, 3. August (maximale Spielzeit 20 Minuten)

1) 1. Satz eines klassischen Violakonzertes
2) 1. Satz, oder 2. und 3. Satz aus einem romantischen oder modernen Violakonzert

Cello-Wettbewerb
1.-3. August 2019

Cello: Kategorie bis 17 Jahren, 2. August

1) Eine Caprice solo
2) Ein virtuoses Stück (max.10´)
3) Ludwig v. Beethoven, 1. Satz aus einer Sonate
4) Joseph Haydn, 1. Satz aus einem Cellokonzert

Cello: Kategorie 18-30 Jahre, 1. Auswahl: 1. August

1) Johann Sebastian Bach: 2 Sätze von unterschiedlichem Charakter aus einer Suite
2) Eine Caprice
3) Joseph Haydn, 1. Satz eines Cellokonzertes mit Kadenz
4) 3 Fragen ausgewählt aus Leopold Mozarts Violin Schule (1756)

Finale: 3. August

1) Ludwig v. Beethoven: 1. Satz und langsamer Satz aus einer Sonate
2) 1. Satz aus einem Cellokonzert des 19. oder 20. Jahrhundert

4. August, 18.30 Uhr, Konzert der Finalisten in der Villa im Südpark in St. Pölten

Fragen und Antworten aus Leopold Mozarts Violinschule (1756)

1. Hauptstück, 3. Abschnitt: „Musikalische Kunstwörter“
Allegro assai und Presto (geschwind), sind wenig voneinander unterschieden.
Molto Allegro: „etwas rascher als Allegro“
Allegro: „lustiges, nicht übereiltes Tempo“
2. Hauptstück, Bogenstrich § 6, (4.-5.)
§6, 4. „man muß sich an einen langen, unabgesetzten, sanft fließenden Bogenstrich gewöhnen“, 5. „ Der Bogenstrich muß beständig, gleich und mit mäßigem Duck sein“
4. Hauptstück, Auf und Abstrich § 15, § 38
§ 15 „wenn die 2. Note punktiert ist, darf beim Punkt nicht nachgedrückt werden“
§ 38 „4 Noten müssen immer mit gleicher Strichlange und in gleichem Metrum gespielt werden“
5. Hauptstück, Tongebung & Legato § 5-14
§ 5-8 Übungen zur Strichkontrolle (sieheauch bei Ivan Galamian)
§ 9 „Langsame Melodien sind mit ganz gleichmäßiger Strichstärke und Tongebung zu spielen“
§ 10 „Der Bogenwechsel muß unhörbar ausgeführt werden“
§ 12 „Für die Gleichheit in der Tongebung ist ein gleichmäßiger, singender Bogenstrich erforderlich. Im piano muß ein runder und fetter Ton und kein Flagolett zu hören sein“
§ 13 „leere Saiten dürfen nur selten verwendet werden. Flagolette sind in Melodien zu vermeiden“
§ 14 „Es sind möglichst viele Noten unter einem Bogen zu binden und ein Strich muß ohne abzusetzen mit dem anderen Strich verbunden werden“
6. Hauptstück, Artikulation § 7, 9
§ 7 „Kurze Noten sind am Taktanfang jedenfalls im Abstrich zu spielen und dürfen nicht übertrieben kurz gespielt werden.
§ 7. Hauptstück, Stricharten, artikulierte Noten
21b, 23b, 26b, 29b, 31a/b, 33 b/c
„Die Betonung muß auf die 1. punktierte Note kommen“
„Wenn die 2. Note punktiert ist, wird 1. Note betont und die 2. wird unbetont ausgehalten!"
§ 9. Hauptstück, Vorschlag, Zwischenschlag, Nachschlag § 1, 3, 4, 5, 8, 9, 12, 19, 20, 27, 30
„Vorschläge und Nachschläge sind immer an die Hauptnoten in legato zu binden und nie zu trennen“
10. Hauptstück, Triller §6, §11, §12
„Triller beginnen immer von oben und können mit, oder ohne Nachschlag gespielt werden"
„beim Triller wird die Hälfte der Hauptnote für die Vorschlagsnote von oben verwendet“
„die Vorschlagsnote (vonoben) darf nur 1x verwendet werden“
12. Hauptstück, Betonung, Artikulation und Interpretation §1, 9, 10, 14, 19
§1 „es darf nicht übertrieben verziert werden“
§9 „Die Stärke(Akzent) darf NUR auf die 1. Note im Takt fallen. (4/4 1. + 3. Note)
Andere Akzente, oder sf werden IMMER vom Komponisten bezeichnet.
Das heißt: „schwache Takkteile (2. + 4. Schlag) dürfen NIE willkürlich betont werden!

Die Anmeldegebühr kann in keinem Fall rückerstattet werden. Die Kandidaten müssen je nach Entscheidung der Jury die Werke teilweise oder vollständig vortragen. Mit Ausnahme der Sonaten sind alle Werke auswendig zu spielen! Alle Auftritte sind öffentlich. Die Entscheidungen der Jury + Publikumswertung sind endgültig. Die Organisation hat das Recht, Fotos, Videos und Tonaufnahmen ohne finanzielle Ansprüche der Teilnehmer herzustellen. Preisträger sind verpflichtet am Preisträgerkonzert ohne Vergütung teilzunehmen. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden an Instrument oder Eigentum der Teilnehmer.

Klavier-Wettbewerb
22.-30. Juli 2019

1. Auswahl, maximal 20 Minuten

- Eine Etüde nach Wahl
- Ein Werk oder Teil eines Werkes von J. S. Bach
- Ein freies virtuoses Werk von max 10 Minuten

2. Auswahl / Finale, maximal 25 Minuten

Eine ganze Sonate von Haydn, Mozart, Clementi, Beethoven oder Schubert
oder
eine Auswahl von Werken des des 18./ 19. /20. Jahrhunderts

Anmeldung

1.

Anmeldeformular

Bitte laden Sie unser Anmeldeformular:

2.

via Email versenden

Bitte senden Sie uns das ausgefüllte Formular bis zum 30. Mai 2019 an: musikfest@gmx.at

3.

Wettbewerbsgebühr 150 €

Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis zum 30. Mai 2019 an:
Musikförderungsverein Ost-West
Erste Bank
IBAN: AT84 2011 1840 3407 5000
BIC: GIBAATWWXXX

Jury

Gernot Winischhofer
Gernot Winischhofer

Violine

Tatiana Berkul
Tatiana Berkul

Violine

Marcello Defant
Marcello Defant

Violine

Valery Oistrakh
Valery Oistrakh

Violine

Takashi Shimizu
Takashi Shimizu

Violine

Wolfgang Wölfer
Wolfgang Wölfer

Viola

Attila Pasztor
Attila Pasztor

Cello

Patricia Pagny
Patricia Pagny

Klavier

Veranstaltungsort

Musikschule der Landeshauptstadt St. Pölten "Villa im Südpark"
Maria Theresia-Straße 23, A-3100 Sankt Pölten

Preise

1. - 3. Preis

In der ersten und zweiten Kategorie werden jeweils die Plätze 1-3 vergeben.

Diplome

Alle Gewinner erhalten ein Diplom mit Auszeichnung des erreichten Platzes.