Margarete Babinsky

Bereits mit acht Jahren verkündete die Wienerin Margarete Babinsky jedem der es hören oder auch nicht hören wollte: „Ich will Pianistin werden“, und zielstrebig wie sie nun einmal ist, setzte sie diesen Plan sogleich in die Tat um.

Bereits nach einem Jahr Klavierunterricht durfte sie die Klasse für besonders begabte Kinder an der Wiener Musikuniversität besuchen. In den folgenden Jahren erhielt sie Unterricht bei Meistern wie Michael Krist (Wien), Karl-Heinz Kämmerling (Salzburg) und Rudolf Kehrer (Moskau). In den folgenden Jahren entwickelte sich Margarete Babinsky zu einer der spannendsten Pianistinnen der jüngeren Generation.

Es ist ihr gelungen, ein eigenes außergewöhnliches Meisterprofil zu entwickeln, denn die Künstlerin weiß worauf es beim Musizieren wirklich ankommt:

„Die Technik ist das Werkzeug um die Musik zum Leben zu erwecken und man kann nur mit perfektem Werkzeug optimale Ergebnisse erzielen. Letztendlich kommt es aber auf die musikalische Aussage eines Werkes an, niemals sollte der Interpret meinen er sei klüger als der Komponist.“

Egal ob in Europa, Asien, Afrika oder Südamerika, überall sind Publikum und Kritiker begeistert von Margarete Babinsky´s charismatischer Ausstrahlungskraft und von ihrer Natürlichkeit. Orchester wie die Wiener Symphoniker, die Budapester Symphoniker, das Wiener Kammerorchester, das Mozarteum Orchester Salzburg, das BBC Welsh Symphony Orchestra, das Orchestre d´Auvergne, die Philharmonie Bohuslav Martinu, das RSO Berlin, das Südwestdeutsche KO und viele andere mehr, musizierten mit der Wienerin. Ihre bislang prominentesten Partner am Dirigentenpult waren Lord Yehudi Menuhin und Vladimir Fedosejew.

Bereits für ihre erste CD-Einspielung von Mozart-Klavierwerken wurde der Künstlerin von der Mozartgemeinde Wien und der Stadt Wien die Wiener Flötenuhr verliehen, eine Auszeichnung die vor ihr bereits Persönlichkeiten wie unter anderen Andras Schiff, Bo Skovhus, das Artis-Quartett, Thomas Zehetmair und das Alban Berg-Quartett erhielten. Seither folgte eine Reihe von hochinteressanten und eigenständig interpretierten CD-Aufnahmen, die höchstes Lob bei Publikum und Fachpresse ernteten.

Trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Erfolge als Solistin ist Margarete Babinsky auch als Kammermusikpartnerin sehr gefragt. Künstler wie Prof.Werner Hink, Karin Adam, Luz Leskowitz, Christoph Stradner und Wolfgang Panhofer ,…musizieren regelmäßig mit der Wienerin.

Margarete Babinsky verfügt über ein Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne reicht, wobei ihr W.A.Mozart und Franz Schubert besonders nahestehen. Außerdem durchforstet sie mit Begeisterung die Musikliteratur nach neuen, unbekannten Werken vergessener oder vertriebener Komponisten, um diese dann im Konzert oder auf CD-Einspielungen dem Publikum nahe zu bringen.