Vérène Andronikof

DE

Vérène Andronikof bekam als Kind zunächst Klavier- später Geigenunterricht, bevor sie ihre Stimme entdeckte und anfing, sie parallel zum Jura-Studium in London und Paris auszubilden. Als diplomierte Juristin zog sie dann nach Deutschland, wo sie bei Maria di Francesca Cavazza (Münchener Hochschule) weiter studierte. Kurz danach wurde sie von Carlo Bergonzi an der Accademia Verdiana in Busseto (Italien) aufgenommen, wo sie ein halbjähriges Intensivstudium absolvierte. Bergonzi bezeichnete ihre Stimme als “von außerordentlicher Qualität und von beeindruckendem Potential”.

Danach kehrte Vérène Andronikof zurück nach Paris, wo sie mit Jacques Chuilon (Autor mehrerer Bücher über die Opernstimme, ins besondere über Mattia Battistini) weiterarbeitete. Im April 2005 wurde sie Preisträgerin des Wettbewerbs “Leopold Bellan”(Paris). Ihre ersten professionellen Erfahrungen machte Vérène Andronikof bei Festivals wie dem „Liszt-en-Provence“-Festival, wo sie dann auch im Sommer 2015 mit Sir Richard Bonynge Massenet- und Wallace-Opernarien sang, den Nancyphonies, den Friches Musicales au Château de Chamarande sowie bei France Musiques.

Im Juni 2004 wurde sie vom Dirigenten Vakhtang Matchavariani, damals Generalmusikdirektor des Georgischen National Orchesters, nach Georgien zum „200 Jahre Berlioz“-Jubiläumskonzert eingeladen, wo sie unter seiner Leitung Berlioz‘ « Les nuits d’été » im Opernhaus von Tbilissi sang. Im Oktober 2004 nahm Vérène Andronikof am Usedomer Musikfestival teil und feierte großen Erfolg in einem Recital in Süddeutschland (“Neue Talente”, Schloss Hürbel) mit Liedern (Fauré, Berlioz, Schubert) und Opernarien (Bellini, Verdi, Massenet, Gounod). Im Juni 2005 nahm Vérène Andronikof „Elsas Traum“ (Lohengrin) mit den Liepaja Symphonikern in Lettland auf. Vérène Andronikof ist regelmäßig mit dem berühmten Französischen Pianisten François-René Duchâble in Konzert aufgetreten, der sie sehr gern bei Liedern und Opernarien begleitete (Paris, Le Havre, Ménerbes, Aix-les-bains…) Sie wurden zum Beispiel auch gemeinsam zur Wiedereröffnung der Monte-Carlo Oper im Dezember 2005 eingeladen.

2006 sind sie in einem Schumann-Programm zusammen mit dem Schauspieler Alain Carré bei verschiedenen Festivals aufgetreten. Seit 2007 lebt Vérène Andronikof in Hamburg und tritt öfter zusammen mit ihrem Mann, dem Cellisten Vytautas Sondeckis, in diversen Festivals von Vilnius bis nach Südfrankreich (Liszt-en-Provence) auf. Im Jahr 2013 hatte sie mit den Wesendonck-Liedern und „Elsas Traum“ von Wagner viel Erfolg. In der Laieszhalle in Hamburg sang sie im März 2013 bei der Operetten Gala unter der Leitung von Mike Steurentaler.